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Wenn das Abnehmprogramm nicht zum Erfolg führt

Biologische Abläufe und Hintergründe zu Stoffwechselprozessen bei Übergewicht/Adipositas


Übergewicht und Adipositas
Heute wird das Körpergewicht über den BMI bewertet. BMI = Body-Mass-Index. Den kann jeder selbst errechnen. Kg geteilt durch Körpergröße zum Quadrat. z. B. hat ein 1,70 Meter großer Mensch mit einem Gewicht von 72 kg einen BMI von 25

Ein BMI unter 20 bedeutet Untergewicht
Werte zwischen 19 und 25 sind optimal
über 25 zeigt leichtes Übergewicht an
über 30 bedeutet starkes Übergewicht (=Adipositas)
über 45 krankhaftes Übergewicht

Der folgende Text soll dazu dienen, die verschiedenen Einflußgrößen besser zu erkennen, warum es ein Problem sein kann Gewicht abzunehmen.

Alle bisherigen verschiedensten Diätformen basieren auf Verringerung der Kalorien in der Nahrung. Der Mensch hat in seiner Entwicklungsgeschichte ein hochentwickeltes System entwickelt, damit er unter allen Umständen seine körpereigenen Energiereserven halten kann. Buchempfehlung: Schlank im Schlaf Pape/Schwarz/Carlist/Giltessen, GU, - als Hintergrundinformation.

Auf unsere Stoffwechselprozesse kann über die Nahrung Einfluß genommen werden. Typbedingt kann gekochte Nahrung aus frischen Zutaten die Stoffwechselprozesse verbessern. Die krankheitsgemäße Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt hierzu die Grundlagen mit seinem qi-aufbauenden Aspekt mit thermisch warmer und neutraler Wirkung und seinem blutaufbauenden Aspekt mit thermisch erfrischend wirkender Lebensmittelempfehlung.

Für Übergewichtige, die eine klassische Diät in Form von viel Gemüse, Obst und Salaten über lange Zeit einhalten, aber kein Gewicht verlieren, kann über das Mikrobiologische Labor Dr. Hauss in Eckernförde eine Stuhluntersuchung nach Firmicuten machen gemacht werden. Grob lassen sich die Darmbakterien in zwei große Gruppen einteilen, den Bakterien und den Firmicuten. Manche dicken Menschen haben einen höheren Anteil an Firmicuten im Darm als Normalgewichtige. Firmicuten können komplexe Kohlenhydrate und Balaststoffe wesentlich besser verdauen als andere Bakterien. Es entstehen Fettsäuren und Zucker aus denen der Mensch Fett aufbaut. Gerade gesunde Lebensmittel liefern Menschen mit einem hohen Firmicuten-Teil deutlich mehr Energie als Normalgewichtigen. Bei positivem Laborergebnis erfolgt eine naturheilkundliche Behandlung.

Dauerstreß kann ebenfalls Übergewicht fördern. Eine Überprüfung des morgendlichen und abendlichen Cortisolprofils kann klären, ob eine Nebennierenerschöpfung vorliegt. Hierzu gibt es eine entsprechende Therapieempfehlung.

Wer nächtliche Hungerattacken hat, gefolgt von Freßattacken kann im Labor seinen Leptinspiegel überprüfen lassen. Gibt es eine Leptinresistenz kann diese naturheilkundlich behandelt werden.

www. hauss.de/adipositas

Weiterer Text folgt. Stand 30.05.11
©  Andrea Baasch-Hellmann 2006 - 2012